Logo Tierarztpraxis Dr. Angela Schäkel

 

naturheilmedizin

 

Für die natürliche und schonende Behandlung Ihres Tieres wenden wir Akupunktur, Goldimplantation und Homöopathie an.

 

homöopathie

 

Die homöopathische Behandlung bietet bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen eine Alternative und Ergänzung zur Schulmedizin. Das Ziel der Homöopathie ist es, dem Körper zu helfen, sich selbst zu heilen. Wir haben jahrelange Erfahrungen in der Anwendung, erstellen die Diagnose und wählen das passende Homöopathikum für Ihr Tier aus.

 

akupunktur

 

 

Die Akupunktur ist ein in China entwickeltes, seit Jahrtausenden praktiziertes und ständig optimiertes Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Die chinesische Philosophie beschreibt zwei Energiekräfte (Qi), die das Leben erhalten: Yin und Yang. Ihr völliges Gleichgewicht stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Krankheit ist die Entgleisung dieses Gleichgewichtes, als dessen Folge organische Symptome und Veränderungen auftreten (z.B. Ohrentzündung, Hauterkrankungen, Arthrose, Herzprobleme).
Meridiane sind in der chinesischen Medizin Kanäle, in denen die Lebensenergie Qi fließt. Jeder Meridian ist einem Organ bzw. Organsystem zugeordnet. Auf den Meridianen liegen die Akupunkturpunkte. Die Akupunktur erreicht mittels feiner Nadeln in definierte Punkte der Meridiane auf der Körperoberfläche auch Organe in der Tiefe, und kann somit auch innere Erkrankungen beeinflussen.

 

EINSATZGEBIETE DER AKUPUNKTUR

Akute und chronische Störungen wie z.B. Schnupfen, Ohrentzündung, Husten, Verdauungsstörungen, Blasenproblemen, Abwehrschwäche etc.
Schmerzzustände besonders des Bewegungsapparates (z.B. Ellbogengelenksarthrose, HD).
Funktionsstörungen bei organischen Erkrankungen (z.B. Leber, Niere, Herz)

 

UNTERSCHIED ZUR SCHULMEDIZIN

Die Basis für eine erfolgreiche Therapie liegt sowohl bei der klassischen westlichen Medizin als auch bei der Akupunktur immer in einer gründlichen Befundaufnahme (Anamnese), Untersuchung und Diagnose. Die sorgfältige Anamnese berücksichtigt den Gesamtzustand des Patienten und stellt den Zusammenhang zu den Krankheitssymptomen her. Die Diagnose resultiert aus vielen Einzelbeobachtungen und ist zugleich die Basis für die Therapie. Diese kann der klassischen Schulmedizin folgen, allein durch Akupunktur erfolgen, oder beide Methoden miteinander kombinieren. Es ist die Erfahrung des behandelnden Tierarztes hier die geeignete Wahl zu treffen. Das Wohl des Patienten sowie eine schnelle und vollständige Genesung stehen dabei im Vordergrund.

 

REAKTIONEN DER TIERE AUF AKUPUNKTUR

Die meisten Tiere akzeptieren die Akupunktur ohne Zwangsmaßnahmen. Nur sehr wenige Punkte sind schmerzhaft, häufig schlafen die Patienten entspannt, nachdem die Nadeln gesetzt wurden.

 

HÄUFIGKEIT UND INTERVALLE

Generell sollte 1x pro Woche eine Akupunkturbehandlung stattfinden, in akuten Fällen auch täglich.

Durchschnittlich 6 – 10 Mal, abhängig von der Reaktionsfähigkeit des Organismus, der Dauer der Erkrankung und dem Alter des Tieres.

 

NEBENWIRKUNGEN

Nebenwirkungen treten bei dieser Behandlung nicht auf. Eventuell ist eine Reaktionen als Zeichen einer Umstellung im Organismus - auch eine vorübergehende Verschlechterung - möglich.

 

Akupunktur kann auch hervorragend mit einer homöopathischen Behandlung kombiniert werden.

Die Akupunkturbehandlung in unserer Praxis stützt sich auf eine mehr als 20-jährige Berufserfahrung und der mehrjährigen, ständigen Fortbildung in Akupunktur sowie Hospitieren bei renommierten Akupunktur-Ärzten.

Im September 2007 wurde nach erfolgreicher Prüfung vor der Tierärztekammer die „Zusatzbezeichnung Akupunktur“ verliehen.

 

 

 

 

goldakupunktur

 

Goldakupunktur ist eine Form der Akupunktur, bei der Goldstückchen in definierte Akupunkturpunkte implantiert werden, um so durch eine dauerhafte Akupunkturwirkung , d. h. Schmerzfreiheit bzw. Schmerzreduktion zu erreichen. Sie findet vor allem bei Hunden mit degenerativen Gelenkerkrankungen (Osteoarthrose, HD) Anwendung.

 

WIRKUNGSWEISE

Durch die Stimulation der Akupunkturpunkte werden körpereigene, schmerzregulierende Stoffe ausgeschüttet (z.B. Endorphine), die die Schmerzgrenze Ihres Hundes hochsetzen. Somit wird der chronische Schmerz nicht mehr vom Hund wahrgenommen.
Weiterhin kommt es durch die Akupunktur zur Entspannung der chronisch verspannten Muskulatur und damit zur Aufhebung krank- und schmerzhafter muskulärer Rückkopplungsmechanismen. Die Muskulatur kann langsam wieder aufgebaut werden. Dadurch gibt der Hund seine oft jahrelang ausgeübte Schonhaltung auf, und das Bewegungsbild normalisiert sich teilweise oder vollständig. Dieser Muskelaufbauprozess nimmt in der Regel 3-6 Monate Zeit in Anspruch. Mitunter ist in dieser Zeit eine Unterstützung durch Physiotherapie oder Zusatzfuttermittel sinnvoll.

 

BEHANDLUNGSVERLAUF

Der Patient wird gründlich untersucht und es wird eine Gangbildanalyse erstellt. Eventuell werden die betroffenen Regionen geröntgt. Danach erfolgt eine ausführliche Akupunkturanamnese mit Schmerz- und Triggerpunktpalpation. Dabei werden die passenden Akupunkturpunkte für den jeweiligen Hund ausgesucht.
Der Patient wird dann 2- 3 Mal mit Nadeln akupunktiert. Diese Akupunktursitzungen finden 1 Mal wöchentlich statt.

 

DURCHFÜHRUNG

Der Eingriff dauert je nach Schwere der Erkrankung und Anzahl der Akupunkturpunkte zwischen 50 Minuten und zwei Stunden. Die Operation ist minimal- invasiv und findet unter sterilen Kautelen im OP statt.
Der Patient wird sediert und bekommt einen Venenverweilkatheter.
Es erfolgt eine Inzision der Haut über dem Akupunkturpunkt. Eine Hohlnadel wird an den/ die Akupunkturpunkt/e herangeführt. Nach Prüfung der richtigen Lage wird in den Konus der Nadel ein ca. 2-3 mm langes, steriles Golddrahtstück (Feingold) eingelegt und mit einem stumpfen Metallstift (Mandrin) in die Tiefe vorgeführt. Der Hautschnitt wird mit einem Stich verschlossen.
Zur Kontrolle der Lage der Implantate wird evtl nochmals geröntgt.
Nach Beendigung der Narkose stehen die Hunde problemlos auf – so, als wäre nichts geschehen.
Die Golddrahtstücke wachsen ohne weitere Probleme im Gewebe ein und verbleiben ein Leben lang an ihrer gewünschten Stelle – sie wandern nicht!

 

WIRKUNGSDAUER

Diese Therapie ist ein einmaliger Eingriff. Nach den bisherigen Erfahrungen mit dieser Methode wirkt die Goldakupunktur ein Hundeleben lang. Voraussetzung ist ein vernünftiger Umgang mit dem Tier in dem Bewusstsein, dass weiterhin geschädigte Gelenke vorhanden sind.

 

NACH DER GOLDAKUPUNKTUR

Zunächst wird der Hund bis zur ersten Nachkontrolle 10-14 Tage an der kurzen Leine im zügigen, kontrollierten Schritt bewegt – kein Trab, kein Galopp!
Im Schritt werden viel mehr Muskelgruppen und Gelenke beansprucht als in den schnelleren Gangarten, der Hund soll wieder ein physiologisches Gangbild erlernen und Muskeln aufbauen. Das kann zu Muskelkater führen.
In den meisten Fällen darf der Hund nach den zwei Wochen Leinenzwang wieder langsam mit dem Training, Freilaufen, Spielen etc. beginnen. Dazu werden wir Ihnen bei der ersten Nachuntersuchung entsprechende Anweisungen geben, je nach Zustand ihres Tieres.
Der gesamte Muskelaufbau dauert beim älteren Hund 4 - 6 Monate, beim jungen Hund baut sich die Muskulatur erfahrungsgemäß in bis zu 3 Monaten bzw. bis zur Vollendung des 12. Lebensmonats wieder auf.
Um den Verlauf des Muskelaufbaus und die Schmerzsituation des Hundes kontrollieren und beurteilen zu können, führen wir Nachuntersuchungen nach 10-14 Tagen und nach 4-6 Wochen durch.
Sehr gerne begleitet Sie eine Tier- Physiotherapeutin in den ersten Wochen nach der Goldakupunktur.

 

KOSTEN

Die Kosten einer Goldakupunktur hängen von der Größe des Patienten, der Anzahl der Röntgenbilder und der Anzahl der Akupunkturpunkte, die versorgt werden, ab.
In einem persönlichen Gespräch werden die Vorgehensweise und die zu erwartenden Kosten abgestimmt.